
Foto: Samsung
Worauf kommt es bei Netbooks an? Auf große Prozessorleistung zumindest nicht, obwohl auch hier die Entwicklung stetig voranschreitet. Während die Rechengeschwindigkeit aber kaum merklich verbessert wird, sinkt der Stromverbrauch mit einer Intel Atom N450-CPU gegenüber Vorgängerprozessoren wie dem N270. Was wiederum den User freut, da der Akku unterwegs länger durchhält.
Im Test des Fachmagazins c’t schafften mehrere N450-Netbooks über 9 Stunden Laufzeit (ohne Last). Das Samsung N220 kam hier aber als einziges unter neun Geräten über 10 Stunden. Und in den Punkten Ergonomie und Geräuschentwicklung lieferte jenes gemeinsam mit dem Asus Eee PC 1001P die ausgeglichensten Leistungen ab.
Wer hingegen häufig Internetvideos schauen möchte, ist laut Testbericht mit dem Dell Inspiron Mini 10 am besten bedient, da hier zusätzlich zum GMA 3150 Grafikchip auch noch eine Crystal-HD-Beschleunigerkarte verbaut ist. Das Lenovo Ideapad S10-3t bietet hingegen als Besonderheit ein drehbares Multitouch-Display – was den Preis dieses „Netvertibles“ dann allerdings schon in Regionen um die 450 Euro schnellen lässt.
Andere Punkte, an denen sich die Atom N450-Netbooks unterscheiden, sind die maximale Auflösung auf den 10 Zoll-Displays (je höher, desto komfortabler lässt es sich arbeiten), matte oder glänzende Displays (Geschmackssache) und die Festplattenkapazitäten (160 oder 250 GB). Hier lohnt es sich also, vor dem Kauf auf die Details zu achten.
Ein Testsieger wurde nicht benannt, und wie immer bei c’t auch keine Noten vergeben. Der detaillierte Test ist in c’t 8/2010 abgedruckt.
