Blu-ray-Player: 8 Modelle für weniger als 400 Euro gegen eine PS3

Foto: Panasonic

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Der erste Blu-ray-Player war eine Spielkonsole. Mit der Sony PS3 kann man nicht nur phantastisch zocken, man kann auch Blu-ray Filme sehen. Ursprünglich von Sony vermutlich als Kampfmittel gegen die HD-DVD eingesetzt, hat sich die PS3 inzwischen zum Geheimtipp unter den Blu-ray-Playern entwickelt. Nicht zu Unrecht, wie c’t in der aktuellen Ausgabe in einem Blu-ray-Player-Test herausfand. Die PS3 bietet hohe Bildqualität, guten Sound und außerdem kann man mit der Multimedia-Box auch noch Videospiele spielen. Zumindest in einem haben sich die Zeiten aber geändert:  Die PS3 ist inzwischen nicht mehr der billigste Blu-ray-Player. HighDefinition-Fans, die kein Interesse an aktuellen Games haben, können für weniger Geld auch billigere Stand-alone Blu-ray-Player kaufen. c’t hat getestet, ob sich das lohnt.

Das Ergebnis ist zwiespältig. Für Gamer ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der PS3 ohnehin nicht zu knacken, aber auch alle anderen machen mit der PS3 als reine Blu-ray-Abspielstation nicht viel falsch. Nur wer sehr hohe Ansprüche an Bild- und/oder Sound-Qualität stellt, kann sich mit Stand-alone Geräte ein wenig verbessern.

Ein Problem, das viele Blu-ray-Player und auch die PS3 haben, sind falsche Video-Flags auf Blu-ray-Discs, die dem jeweiligen System fälschlicherweise ein Interlaced-Format angeben. Die Player versuchen dann trotzdem ein Interlaced-Bild zu erzeugen, was sich bei Schwenks in einem unruhigen Bild niederschlägt. Der Blu-ray-Player Panasonic DMP-BD35 machte diesen Fehler nicht und beeindruckte die Tester mit einer Bildqualität, die sogar bei normalen Filmen noch etwas besser war als die der PS3.

Ein weiteres häufigeres Problem sind die Soundanschlüsse. Audiophile, die einen AV-Receiver ohne HDMI besitzen, brauchen, um die beste Soundqualität hören zu können, einen analogen Mehrkanal-Ausgang. Den bieten allerdings weder die PS3 noch Panasonics Blu-ray-Player. Hier empfiehlt c’t den Philips BDP7200, der höchste Soundqualität mit einer guten bis sehr guten Video-Wiedergabe verbindet. Probleme gibt es nur bei den oben angesprochenen falschen Flags.

Mit Straßenpreisen von 235,- Euro für Panasonics DMP-BD35 bzw. 330,- Euro für Philips’ BDP7200 sind die beiden Blu-ray-Player in jedem Fall eine günstigere Alternative zur PS3 – sofern man nicht spielen will.

Der vollständige Test mit Tabellen und ausführlichem Testbericht ist in der aktuellen c’t, Heft 6/2009, nachzulesen.

 

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