
Foto: Sigma
In der Mai-Ausgabe hat das bike-Magazin elf Fahrrad-Pulsmesser getestet. Die meisten dieser Minicomputer verfügen über ein riesiges Bündel von Funktionen. Neben dem Puls werden Streckendaten (Entfernung und Höhenprofil) und weitere Trainingsparameter (Geschwindigkeit und Trittfrequenz) abgenommen und gespeichert. Die Auswertung dieser komplexen Datenmengen erfolgt meist am heimischen PC. Wer die Daten regelmäßig sichert, führt automatisch ein Trainingstagebuch. Die sportlichen Fortschritte sind dadurch leicht erkennbar, und das Erstellen eines sinnvollen Trainingsplanes wird erleichtert. Um das Potenzial der Trainingscomputer voll ausschöpfen zu können, sollten angehende Ausdauer-Athleten zusätzlich über eine medizinische Leistungsdiagnostik nachdenken, so das bike-Magazin.
Der günstigste Pulsmesser im Testfeld war der Delphi 5.0 von Blackburn. Bis auf die Datenübertragung an den PC bietet der Delphi eine solide Grundausstattung an Puls- und Radfunktionen. Ciclosport war mit zwei Modellen im Test vertreten. Beide lassen sich dank Armband auch als Puls-Laufuhr verwenden. Sowohl der HAC 4000 Plus als auch der HAC 5 mussten aber Punktabzüge bei der Bedienung hinnehmen, weil die Menüstrukturen nach Meinung der Tester an Logik zu wünschen übrig lassen. Dank der üppigen Ausstattung reichte es dennoch in beiden Fällen für das Gesamturteil ‚sehr gut’. Weitaus intuitiver ist das Menü dagegen beim CS 400 aus dem Hause Polar strukturiert. Neben komfortabler Bedienung und Funktionsvielfalt wurde das angenehme Tragegefühl des Textil-Brustgurtes positiv hervorgehoben. Wer unbedingt einen Trittfrequenzmesser benötigt, muss allerdings zum großen Bruder CS 600X greifen. Beide Polar Herzfrequenz-Messer haben den Test mit dem Gesamturteil ‘super’ abgeschlossen.
Den bike-Tipp für das beste Preis/Leistungs-Verhältnis konnte der ROX 9.0 von Sigma abräumen. Bei diesem Trainingscomputer bleiben keine Wünsche offen, so die Tester. Zu den Highlights im umfangreichen Funktionskatalog gehören dabei die drahtlose Geschwindigkeits- und Trittfrequenzübertragung, die Höhenmesser-Funktion und die Möglichkeit, den Tacho am Rechner zu programmieren. Über eine GPS-Funktion verfügte als einziges Gerät im Test der Garmin Edge 705. Genau genommen handelt es sich dabei eher um ein Fahrrad-Navigationsgerät mit Trainings- und Pulsfunktionen. Gelobt wurde hier das übersichtliche Display.
Den gesamten Test zum Nachlesen gibt es im bike-Magazin (05/2009).

