
Foto: Asus
Wo Stiftung Warentest gerade die Laptops getestet hat, haben sich die Tester der Stiftung auch gleich noch fünf Modelle der gerade so beliebten Netbooks geholt und mitgetestet. Wie nicht anders zu erwarten, haben sich die Netbooks als deutlich leistungsschwächer erwiesen. Für normale Büroarbeiten und zum Surfen im Internet sind die kleinen Geräte aber vollkommen ausreichend und mobiler sind sie allemal.
Testsieger wurde Netbook-Erfinder Asus mit dem Eee PC, allerdings nicht dem 7-Zoll-Gerät, mit dem der Netbook-Rummel losging, sondern mit dem neuesten Modell Eee PC 1000H, das inzwischen ein 10 Zoll großes Display und Windows XP hat. Die Gesamtnote lag bei 2,6, was der Note “Befriedigend” entspricht.
Die beste Rechenleistung erreichte das Netbook HP Compaq 2133 Mini-Note-PC FU351ea, das laut Test sogar für Multimedia und 3D-Spiele bedingt geeignet ist. Gute Handhabung und kräftiger Sound machten ebenfalls Eindruck. Mit 590 Euro ist das Netbook von Hewlett-Packard preislich allerdings endgültig im Notebook-Bereich gelandet. Gewertet wurde es mit 2,9 (“Befriedigend”) etwas schlechter als der Eee PC 1000H.
Ein drittes “Befriedigend” gab Stiftung Warentest mit 3,0 dem Dell Inspiron Mini 9. Mit 400 Euro war es zudem eines der billigsten Netbooks im Test, nur das wesentlich schlechter getestete One A470 war mit 365 Euro noch billiger. Das Dell Inspiron erwies sich als akzeptabel für Büroanwendungen und auch der Akku konnte bestehen. Erste Wahl ist es für Flash-Fans, denn als einziges Netbook im Test hatte das Inspiron Mini 9 noch eine 16 GB große SSD verbaut, alle anderen inklusive Asus sind inzwischen wieder zu Festplatten zurückgekehrt.
Der Test Netbooks der Stiftung Warentest ist in der aktuellen Ausgabe test, Heft 12/2008, abgedruckt oder kann auf Stiftung Warentest Online downgeloadet werden.
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Tags:Asus, Dell, HP, Netbook
