Foto: Skymaster
Stiftung Warentest hat Anfang 2010 insgesamt 15 SAT HDTV-Receiver in allen Preisklassen getestet. Dabei standen Receiver mit und ohne Festplatte zur Auswahl. Festzustellen war im Vergleich, dass Qualität nicht immer teuer sein muss. Allerdings sollte jeder vor dem Kauf genau auf die eigenen Bedürfnisse achten.
Testsieger waren in beiden Kategorien Receiver von Technisat. Der Technisat Digicorder HD S2 Plus hat als SAT HDTV-Receiver mit Festplatte ein „gutes“ Testergebnis erzielt (Testnote: 2,1), ist jedoch nach Angabe der Tester recht teuer. Ebenfalls ein „gutes“ Ergebnis, also kaum schlechter abgeschnitten hat hingegen der Comag PVR2/100CI HD (Testnote: 2,2). Dieser SAT HDTV-Receiver ist jedoch um einiges günstiger und sei recht einfach zu handhaben. Der Technisat konnte sich dafür auch in anderen Tests als Testsieger behaupten (Guter Rat 11/2009; Chip 09/2009), wohingegen der Comag leider keine weiteren Testergebnisse vorweisen kann.
In der Kategorie SAT HDTV-Receiver ohne Festplatte steht der Technisat Digit HD8-S mit einer Testnote von 2,2 ganz oben auf der Liste. Auch dieses Gerät konnte sich in weiteren Tests als Testsieger behaupten (AVF Bild 07/2009; Chip 03/2010) und somit seine Qualität unter Beweis stellen. Deutlich günstiger ist aber auch hier der Zweitplazierte Kathrein UFS 903, und mit einer Testnote von 2,3 liegt er wie die ebenfalls recht günstigen Receiver auf den Plätzen 3 bis 6 nur ganz knapp hinter dem Testsieger. Besonders günstig und daher erwähnenswert ist noch der Skymaster DXH 90, welcher aus zwei weiteren Tests als Preis-Leistungs-Sieger (Satvision 08/2009; Testmagazin 10/2009) hervorgehen konnte.
Da jeder dieser SAT HDTV-Receiver über andere Funktionen und Extras verfügt, sollte man aber unbedingt vor dem Kauf prüfen, ob das gewählte Gerät auch die eigenen Anforderungen erfüllt. So unterscheiden sich die meisten HD-Sat-Receiver in Bild und Ton nur minimal voneinander, es gibt jedoch teilweise gewaltige Unterschiede zum Beispiel bei der Aufnahmefunktion oder der Handhabung im Allgemeinen. Zusammenfassend kann man aber durchaus festhalten, dass es für den „normalen“ Bedarf nicht unbedingt das Nonplusultra sein muss.
