
Foto: Canon
Scanner sind in vielen Büros und Haushalten unerlässliche Helfer. Mal eben ein Foto, Zeugnis oder einen Text digitalisieren – alles kein Problem. In aller Regel hat man es dabei mit Flachbettscannern zu tun, und die bekommt man schon für deutlich unter 100 Euro. Fünf solcher Scanner testete nun das Fachmagazin c’t.
Das Ergebnis des c’t-Tests: Vertraue nie den Angaben, die die Hersteller machen! Gerade auf die Versprechungen zwecks gelieferter Scan-Auflösungen könne man sich kaum verlassen, so die Tester – hier lagen gemessene und tatsächliche Werte teilweise meilenweit auseinander. Was nicht bedeutet, dass man gar keinen Scanner kaufen sollte.
Rundum gute bis sehr gute Leistungen wurden beispielsweise dem Canon CanoScan LiDE 200 bestätigt, wobei empfohlen wurde, die aktuellste Version der Software (ScanGear 14.0.3) zu verwenden, um optimale Ergebnisse zu erreichen. Nachteil des Canon-Scanners: Dias und Negative lassen sich nicht verarbeiten. Die beiden Scanner im Test, die dies beherrschten (HP ScanJet G2710 und Mircotek ScanMaker s450), lieferten allerdings insgesamt eher durchwachsene Ergebnisse.
Die beste Scanqualität bei Fotos wurde dem Epson Stylus SX410 attestiert, der Epson Perfection V30 lieferte die höchste gemessene Auflösung. Alle Testdaten und Messwerte kann man detailliert in c’t 11/2010 nachlesen. Ein Testsieger wurde übrigens – wie gewohnt – nicht benannt, ebenso wenig wie Testnoten.
