Superzoom-Kameras im Test: Kompakte Kamera, große Optik (AVF-Bild 6/2010)

Panasonic Lumix  DMC-TZ8

Panasonic Lumix DMC-TZ8

Nicht jeder, der gute Fotos schießen möchte, braucht auch eine Spiegelreflexkamera. Mit sogenannten Superzoom-Kameras gibt es vergleichsweise günstige Digitalkameras, die sich durch einen besonders variablen Brennweitenbereich, also einen großen Weitwinkel- und Zoombereich auszeichnen. Die Zeitschrift Audio Video Foto Bild (AVF-Bild) hat in der aktuellen Ausgabe (6/2010) sechs Superzoom-Kameras getestet.

Zwar reichen die getesteten Geräte bei der Bildqualität nicht an Spitzenmodelle wie die Canon Powershot G11 heran, überzeugen dafür aber mit reichhaltiger Ausstattung und eignen sich demnach für mehr als nur Schnappschüsse. Wegen ihrer naturgetreuen Aufnahmen konnte die Panasonic Lumix DMC-TZ8 den Testsieg für sich verbuchen. Positiv bewertet wurde auch die Anfangsbrennweite von 25 mm (Weitwinkelbereich) und der 4-fach optische Zoom, der zusammen mit dem optischen Bildstabilisator zu guten Ergebnissen führt. Das Testergebnis lautet „gut“, das Preisurteil „günstig“.

Canon Powershot SX210 IS

Ebenfalls mit dem Testergebnis „gut“ konnte die Canon Powershot SX210 IS den Test beschließen. Das Gerät gefiel den Testern nicht nur wegen der Möglichkeit HD-Videos aufzuzeichnen und per HDMI-Anschluss auszuspielen. Auch bei dieser Kamera fällt die Anfangsbrennweite mit 28 mm, wie auch der optische Zoom mit 14-facher Vergrößerung besonders groß aus. Auch der Bildstabilisator konnte im Test überzeugen. Weniger gut gefiel den Testern der AVF-Bild das Bedienkonzept der SX210. Das Einstellrad ist demnach schlecht beschriftet und die Tasten für große Hände zu klein geraten.

Den Preis-Leistungs-Sieg konnte in diesem Test die Canon Powershot SX120 IS für sich verbuchen. Die Digitalkamera ist nicht nur vergleichsweise günstig. Wie es heißt, bietet sie viele manuelle Einstellmöglichkeiten und ein gutes Bedienkonzept mit großen Tasten und übersichtlicher Beschriftung. Da die Kamera mit herkömmlichen AA-Batterien bestückt wird, fällt der Formfaktor vergleichsweise groß aus. Weniger gut gefiel die Tatsache, dass die Kamera Videos lediglich mit 640 x 480 Bildpunkten aufzeichnet und Fotos bei schlechter Belichtung grobkörnig wirkten. Mit einer Anfangsbrennweite von 38 mm fällt der Weitwinkelbereich vergleichsweise klein aus.

Der vollständige Test kann in der Zeitschrift Audio Video Foto Bild, Ausgabe 6/2010, nachgelesen werden

 

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