USB 3.0 Stick Test: Sharkoon und Winkom im Vergleich 2011 vorn

Foto: Sharkoon

USB 3.0 Sticks sind noch nicht allzu verbreitet bei den Anwendern, was einerseits an noch relativ hohen Preisen liegen dürfte, andererseits auch daran, dass noch gar nicht jeder über einen Rechner verfügt, der den neuen Übertragungsstandard unterstützt. Dabei liegt dessen Vorteil auf der Hand, denn dank deutlich gesteigerter Transferraten, kann man beim Befüllen der Speichersticks sehr viel Zeit sparen, besonders bei großen Datenmengen. Aber wie schnell und gut sind die Neulinge wirklich? Ein Testbericht gibt erste Anhaltspunkte.

Zwei Tendenzen zeigt der USB 3.0 Stick Test, den PC Welt in Ausgabe 6/ 2011 durchgeführt hat:

1. Qualität kostet ein paar Euro mehr. Denn ab 3 Euro pro Gigabyte müsse man momentan für einen guten Speicherstift einplanen, so die Redaktion. Was billiger ist, biete i.d.R. extrem schwache Transferraten, die z.T. kaum schneller als die von USB 2.0 ausfielen.
2. Allzu hohe Erwartungen sollte man trotzdem noch nicht haben. Nur fünf von 22 USB 3.0 Sticks im Test schnitten gut ab, und selbst die schnellsten kamen nicht an die maximal erreichbaren Übertragungsgeschwindigkeiten heran. Höchstens 298 MB/s beim Lesen und 148 MB/s beim Schreiben wurden gemessen.

An der Spitze des Testfeldes lieferten sich die Hersteller Sharkoon und Winkom einen Zweikampf. In der Klasse der 16 GB Sticks hatte der Sharkoon Flexi-Drive Extreme Duo die Nase knapp vor dem Winkom USB 3.0 Pendrive 16GB SLC-DDR. In der 32 GB-Klasse platzierten sich die entsprechenden Modelle genau andersrum (Winkom vor Sharkoon). Der Testsieger wurde jeweils auch zum „Preis-Leistungs-Sieger“ ernannt. Weitere Details finden sich in PC Welt 6/ 2011.

 

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